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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783825151645
Sprache: Deutsch
Umfang: 96 S.
Format (T/L/B): 1.3 x 21 x 14.3 cm
Lesealter: 7-99 J.
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Ulrich mag Zahlen. Auf die kann er sich immer verlassen. Denn eine Rechenaufgabe kann nie so oder so ausgehen. Der Schulwechsel nach einem Umzug ist da schon ganz was anderes. Der kann so oder so ausgehen. Und als Uli sich seinen neuen Klassenkameraden vorstellen soll, kommt vor lauter Aufregung nur ein gestottertes "U-U-Uhu" aus seinem Mund. Klar, dass alle über ihn lachen und er bei seinen neuen Klassenkameraden nur noch der "Uhu" ist. Und wer will schon einen Uhu zum Freund? Uli wird stiller und stiller. Niemand nimmt ihm mehr richtig wahr. Bis Ulrike neu in die Klasse kommt. Sie sieht ihn so wie er ist. Und sie ist nicht still! Astrid Frank hat mit Uli Unsichtbar eine authentische, gewinnende Figur geschaffen, in deren Gedankenwelt und Rechenspiele junge Leserinnen und Leser sehr gut eintauchen können. Eine feinfühlige, kindgerechte und lösungsorientierte Darstellung des wichtigen Themas Mobbing, das inzwischen in vielen Schulen präsent ist. Regina Kehn hat dazu großartige Illustrationen geschaffen, die das Buch mehr als nur illustrieren.

Autorenportrait

Astrid Frank, geboren 1966, verdiente ihr erstes eigenes Geld noch zu Schulzeiten als Tellerwäscherin in einer Krankenhausküche. Später studierte sie Biologie, Germanistik und Pädagogik, arbeitete bereits während des Studiums als Lektorin und Übersetzerin für mehrere deutsche Verlage und schreibt seit 1999 Geschichten für Kinder und Jugendliche. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln. Im Verlag Urachhaus sind bereits ihr Jugendbuch Unsichtbare Wunden und das Kinderbuch Enno Anders erschienen. www.astridfrank.de

Leseprobe

Bei den Hausaufgaben muss Ulrich immer wieder an Ulrikes Sommersprossen-Gesicht denken. Und dann lächelt er. Zum ersten Mal ist der Gedanke, morgen wieder in die Schule zu müssen, gar nicht so schlimm. Denn jetzt sitzt Uli neben Uli. Für Uli ist Uli kein stotternder U-U-Uhu. Für Uli ist Uli Uli. Zum Schrittezählen hat Uli an diesem Morgen keine Zeit. Er rennt den ganzen Weg von der Römerstraße 22 bis zur Schule. Erst vor der grünen Klassenzimmertür bleibt Uli keuchend stehen. Durch die geschlossene Tür hört er das Rufen und Lachen seiner Klassenkameraden. Und auf einmal ist die Angst wieder da. Die Angst, alleine vor der gesamten Klasse zu stehen und trotzdem von niemandem gesehen zu werden. Die Angst vor dem UUUhu. Mit einem Ruck reißt Uli die Tür auf. Und da sitzt sie.