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ISBN/EAN: 978-3-16-162327-1
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2024
1. Auflage 2024
Erschienen am:
03.01.2024
03.01.2024
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
357 S.
357 S.
Format (T/L/B):
2 x 18.2 x 11.4 cm
2 x 18.2 x 11.4 cm
Hersteller:
Jana Trispel
trispel@mohrsiebeck.com
Wilhelmstraße, 18
DE 72074 Tübingen
Jana Trispel
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Wilhelmstraße, 18
DE 72074 Tübingen
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Beschreibung
Trotz der Entwicklung des jüdisch-christlichen Dialogs ist der Antisemitismus auch in Deutschland erschreckend gegenwärtig. Es stellt sich die Frage, ob Antijudaismus bzw. Antisemitismus im christlichen (evangelischen) Glauben selbst tiefer verankert ist, als es die Fortschritte im jüdisch-christlichen Dialog erwarten lassen. Michael Meyer-Blanck geht theologischen Tiefenstrukturen nach und achtet besonders auf prägende Texte und Gestalten wie das Johannesevangelium, Paulus, Luther, Schleiermacher, Stoecker, Nietzsche, Harnack, Bultmann. Antijudaismus und Antisemitismus ergeben sich aus mangelhaftem Denken und dem Festhalten an Vorurteilen. Nach dieser selbstkritischen Analyse wird die These begründet, dass gerade der Glaube an Jesus Christus, den Juden, über antijüdische Denkmuster hinausführt, so dass die christliche Gemeinschaft mit Israel erneuert und die religiöse Kultur in Deutschland positiv beeinflusst werden kann.
Über Michael Meyer-Blanck
Geboren 1954; 1981-87 Pfarrer in Bramstedt; 1987-95 Dozent am Religionspädagogischen Institut Loccum; 1995-97 Professor an der Humboldt-Universität Berlin; 1997-2000 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; emeritiert.